Beschreibung
Rüebli
Gemüse-Edelbrand
Das Rüebli, auch Möhre, Mohrrübe, Gelbrübe, Gelbe Rübe, Riebli oder Wurzel genannt sei gut für die Augen, schafft aber nur bedingt den besseren Durchblick. In der Schweiz werden ca. 74'000 t angebaut.
Verkostungsnotiz
Nase:
An einem Spätsommertag allein auf dem Karottenfeld, Du bückst Dich, ziehst eine knackig, pralle, orangene Wurzel aus dem steinigen Boden und riechst daran. Das beim Herausziehen geknickte, gedrückte, grüne Kraut verströmt einen herrlich frischen anregenden Duft. Die Steine kleben an der feuchten Erdscholle und fallen langsam ab.
Gaumen:
Aus dem flüssigen Geist wird in deinem Mund ein Rüebli manifestiert, du vermisst nur das Knacken beim Reinbeissen in dieses frische saftige Gemüse. Randen, Topinambur und Rispenhirse wachsen auf den Feldern nebenan. Gemüsearomen vom feinsten ohne lästige Ballaststoffe.
Abgang:
Du stehst immer noch auf dem Acker, hältst das Gemüse in der Hand und es ist schon dunkel geworden.

